1. Verbrauch und Zukunftslasten erfassen
Nutze reale Stromabrechnungen und ergänze geplante Wärmepumpe, E-Auto, Klimatisierung oder elektrische Warmwasserbereitung.
2. Dachflächen einzeln aufnehmen
Miss Länge, Breite, Neigung, Ausrichtung und Hindernisse. Prüfe Verschattung, Statik und Dachzustand – eine Dachsanierung kurz nach der PV-Montage ist teuer.
3. Standortertrag mit PVGIS simulieren
Berechne jede relevante Dachseite separat. Ost und West haben andere Monats- und Tagesprofile als Süd.
4. Anlage nicht nur auf heutigen Verbrauch begrenzen
Eine größere Anlage kann Übergangszeit, Wärmepumpe und E-Auto besser bedienen. Dachfläche und Netzbedingungen setzen die Grenzen.
5. Speicher nach zusätzlichem Nutzen dimensionieren
Vergleiche nutzbare Kapazität, erwartete Zyklen, Wirkungsgrad, Garantie und Ersatzkosten. Rechne die Batterie getrennt von der PV.
6. Angebote vergleichbar machen
- Module, Wechselrichter und Garantien
- Gerüst, Montage und Elektroarbeiten
- Zählerschrank und Netzanschluss
- Speicher, EMS und Notstromfunktion
- Ertragsannahmen und Nebenleistungen
7. Netz, Messkonzept und Anmeldung
Netzbetreiber, Marktstammdatenregister, Zähler und gegebenenfalls Steuerbarkeit gehören in den Ablauf. Der Fachbetrieb sollte Verantwortlichkeiten klar benennen.
8. Monitoring und Betrieb
Nach Inbetriebnahme helfen Monitoring, Zählervergleich und Fehlermeldungen, Mindererträge früh zu erkennen.
Häufige Fragen
Was ist der erste Schritt bei einer PV-Anlage?
Zuerst Verbrauch, geplante Großverbraucher und nutzbare Dachflächen erfassen.
Soll ich zuerst einen Speicher auswählen?
Nein. Zuerst PV-Größe und Lastprofil klären; die Batterie wird danach passend dimensioniert.
Wie vergleiche ich PV-Angebote?
Mit identischer kWp-Leistung, Komponenten, Nebenarbeiten, Speicherumfang, Garantien und Ertragsannahmen.