PV-Größe nach Stromverbrauch
Der Rechner teilt die gewünschte Jahreserzeugung durch den spezifischen Ertrag. Ein Haushalt mit 5.000 kWh Verbrauch und einem Ziel von 110 % benötigt bei 950 kWh/kWp rechnerisch rund 5,79 kWp.
Dachfläche als echte Grenze
Die theoretische Verbrauchsdeckung ist nur erreichbar, wenn genügend Module auf die nutzbare Dachfläche passen. Schornstein, Gauben, Randabstände und Schatten reduzieren die Fläche. Der Rechner begrenzt das Ergebnis deshalb optional auf ein Dachmaximum.
Warum die Anlage oft größer als der Verbrauch sein darf
Mehr kWp kann Winter- und Übergangszeit verbessern, zusätzliche Verbraucher wie Wärmepumpe oder E-Auto versorgen und Überschüsse einspeisen. Die wirtschaftlich beste Größe ergibt sich nicht automatisch aus exakt 100 % Jahresverbrauch.
Nach der Größenrechnung
- standortbezogenen PVGIS-Ertrag prüfen
- Belegungsplan und Statik klären
- Eigenverbrauch und Speicher separat simulieren
- Netzanschluss und Messkonzept prüfen
- Angebote mit identischem Leistungsumfang vergleichen
Häufige Fragen
Wie viel kWp brauche ich für 5.000 kWh Verbrauch?
Bei 950 kWh/kWp wären für eine Jahreserzeugung von 5.000 kWh etwa 5,3 kWp nötig; zeitliche Eigenversorgung ist damit nicht garantiert.
Soll die PV-Anlage größer als der Jahresverbrauch sein?
Das kann sinnvoll sein, besonders bei Wärmepumpe, E-Auto, ungünstiger Ausrichtung oder dem Wunsch nach mehr Winterertrag.
Wie viel Dachfläche braucht 1 kWp?
Das hängt von Modulwirkungsgrad und Belegung ab. Moderne Module benötigen grob einige Quadratmeter pro kWp; der Modulrechner nutzt konkrete Maße.