Rechenkette
Die Leistung ergibt sich überschlägig aus nutzbarer Jahreswärme geteilt durch Vollbenutzungsstunden.
Nutzungsgrad der Gasheizung
Der saisonale Nutzungsgrad ist nicht identisch mit einem Labor-Kesselwirkungsgrad. Abgas-, Bereitschafts-, Verteil- und Speicherverluste beeinflussen die nutzbare Wärme.
Mehrere Verbrauchsjahre nutzen
Vergleiche mindestens zwei bis drei Jahre, beachte Leerstand, geänderte Raumtemperaturen und Warmwasser. Eine Klimabereinigung kann sinnvoll sein.
Verbrauch ersetzt keine Heizlast
Die Verbrauchsmethode liefert eine starke Plausibilisierung, aber die benötigte Spitzenleistung am Auslegungstag sollte mit einer Heizlastberechnung bestätigt werden.
Häufige Fragen
Wie viel Wärmepumpenstrom ersetzt 20.000 kWh Gas?
Bei 85 % Nutzungsgrad entstehen etwa 17.000 kWh Wärme; bei JAZ 3,5 rund 4.860 kWh Strom.
Welchen Gaswirkungsgrad soll ich ansetzen?
Das hängt von Anlage und Betrieb ab. Alte Systeme liegen saisonal oft deutlich unter modernen Brennwertbedingungen.
Kann ich die kW-Leistung direkt aus Gasverbrauch ableiten?
Überschlägig über Vollbenutzungsstunden, aber eine Heizlastberechnung ist belastbarer.